»Nichts Schöneres – Bühnenbild«

»Nichts Schöneres – Bühnenbild«

Ein Bühnenbild galt es zu erschaffen, das sowohl tristes Dasein, als auch hoffnungsfrohe Zukunft zeigt. In nur einem einzigen Raum mit den immergleichen Ausstattung, sollten also zwei völlig unterschiedliche Stimmungswelten entstehen. Noch dazu musste alles leicht zu transportieren sein und an jegliche Bühnensituation auf Deutschlandtour anpassbar sein.

Die Kunst als Abbild der Wirklichkeit nehmen LIW Design und Ayla Schilp hier ernst. Einzeln bedruckte Papp-Module richtig zusammengerückt bilden: Möbel, Wände und selbst Zimmerpflanzen. Angelehnt an Werke der Pop-Art entstehen auf den Modulen eigene Formen durch die Aneinanderreihung von Punkten. Starr stehen sie hinter harten Linien in Reih und Glied. Während die harte Vergangenheit mit auf der Bühne steht. Denn das Seelenleben der zerrütteten Hauptperson Mechthild ist Mittelpunkt des Stückes. Doch inmitten all der finsteren Vergangenheit, bricht sich in ihr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft immer weiter Bahn. Und das Bühnenbild wächst mit. Möbel-Module, die vorher in schwarz-weißen Formen lebten, zeigen nach Drehung ihre farbige Rückseite. Das Bühnenbild wird bunt und nimmt Schritt für Schritt die Hoffnung auf.




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