»Vagina Monologe – Bühnenbild «

»Vagina Monologe – Bühnenbild «

»Vagina Monologe – Bühnenbild «

»Vagina Monologe – Bühnenbild«

Die Herausforderung
Für das Stück „Vagina Monologe“ soll ein Bühnenbild geschaffen werden, das einerseits bildgewaltig ist und es schafft, Aufmerksamkeit zu ziehen. Auf der anderen Seite soll es zurückgenommen genug sein, um den Hauptdarstellern visuell die Bühne zu überlassen. Denn bestritten wird das gesamte Stück von gehörlosen Schauspielerinnen.

Das Konzept
Bühne frei für: Farbe. Unser Hauptakteur im Leiten der Aufmerksamkeit wird die Farbe Rot. Durch sie ploppen auf der schlichten Bühne immer wieder Aufmerksamkeitspunkte auf. Das Keyvisual auf der Bühnenhinterwand, Stühle, Hocker und immer wieder: Schauspielerinnen. Spotlight an, Gebärde los. Der Fokus bleibt so stark auf den Schauspielerinnen, die das Stück auf Gebärdensprache auf die Bühne bringen. Genauso zurückgenommen wie die Bühne kommen aus dem Off die Sprechstimmen, die die Gebärden für Hörende ergänzen. Dynamik verleihen der Handlung zusätzlich die schwarzen unterschiedlich hohen Podeste. Sie bringen zusätzlich Spannung in die Figuren und ihre Rolle in der Handlung. Sichtbar Rot auf Schwarz.



»Nichts Schöneres – Bühnenbild«

»Nichts Schöneres – Bühnenbild«

»Nichts Schöneres – Bühnenbild«

Ein Bühnenbild galt es zu erschaffen, das sowohl tristes Dasein, als auch hoffnungsfrohe Zukunft zeigt. In nur einem einzigen Raum mit den immergleichen Ausstattung, sollten also zwei völlig unterschiedliche Stimmungswelten entstehen. Noch dazu musste alles leicht zu transportieren sein und an jegliche Bühnensituation auf Deutschlandtour anpassbar sein.

Die Kunst als Abbild der Wirklichkeit nehmen LIW Design und Ayla Schilp hier ernst. Einzeln bedruckte Papp-Module richtig zusammengerückt bilden: Möbel, Wände und selbst Zimmerpflanzen. Angelehnt an Werke der Pop-Art entstehen auf den Modulen eigene Formen durch die Aneinanderreihung von Punkten. Starr stehen sie hinter harten Linien in Reih und Glied. Während die harte Vergangenheit mit auf der Bühne steht. Denn das Seelenleben der zerrütteten Hauptperson Mechthild ist Mittelpunkt des Stückes. Doch inmitten all der finsteren Vergangenheit, bricht sich in ihr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft immer weiter Bahn. Und das Bühnenbild wächst mit. Möbel-Module, die vorher in schwarz-weißen Formen lebten, zeigen nach Drehung ihre farbige Rückseite. Das Bühnenbild wird bunt und nimmt Schritt für Schritt die Hoffnung auf.




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